AKTUELLES
Nachdem sich das Gartenjahr 2025 langsam dem Ende zuneigt, haben wir dies zum Anlass genommen, um ein Resümee der letzten zwei Jahre der Gartentherapie zu ziehen:
Seit Jänner 2024 ist die Gartentherapie nun ein integraler Bestandteil des Behandlungsprogramms in unserer Klinik. Zuvor konnte dieses Angebot nur nach individueller Zuweisung als ergänzendes Maßnahme genutzt werden. Durch die feste Verankerung im Therapieplan profitieren nun eine große Anzahl von Patientinnen und Patienten von der gesundheitsfördernden Wirkungen dieser Therapieform.
Die Gartentherapie hat sich insbesondere in der Förderung von Wohlbefinden, Aktivierung und Sinnstiftung bewährt. Besonders bei Menschen mit Depressionen, Angsterkrankungen und psychosomatischen Beschwerden konnten positive Effekte beobachtet werden. Die Arbeit in und mit der Natur fördert Konzentration, motorische Fähigkeiten sowie soziale Interaktion. Inhalte der Gartentherapie können mit ergotherapeutischen, psychotherapeutischen und physiotherapeutischen Maßnahmen sinnvoll verknüpft werden.
Die Beschäftigung im Garten bietet ein breites Spektrum an Tätigkeiten und sei es nur die Bewegung an der frischen Luft, der Kontakt mit der Natur oder die Verwendung und Auseinandersetzung mit natürlichen Materialien. Je nach Witterung werden die Gartentherapie-Einheiten entweder im Klinikgarten (z.B. gärtnerische Aktivitäten und Beschäftigung mit verschiedenen Pflanzen und Kräutern) oder innerhalb der Klinik (kreatives Gestalten mit natürlichen Materialien, Verarbeitung von Kräutern und Blumen, etc.) abgehalten.
Die guten Erfahrungen und Rückmeldungen aus den letzten Jahren haben gezeigt, welch wertvollen Beitrag die Arbeit im Garten für den Genesungsprozess leisten kann. Aufgrund dieses erfolgreichen Fazits wird die Gartentherapie auch in Zukunft ein fixer Bestandteil unseres therapeutischen Angebots bleiben.